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Eine Allianz für die energieeffiziente Gebäudesteuerung

Die Control-Unit-Building CUB 100 ist mit einem leistungsfähigen Prozessor ausgestattet

Das Multi-IO-Modul MIO 100 ist auf die Bedürfnisse des Raums abgestimmt und bietet vielfältige Anschlussmöglichkeiten

Einfaches Engineering mit vorgefertigten Softwareobjekten: Per Drag-and-drop entstehen schnell zuverlässige Lösungen

Aufgrund steigender Anforderungen, Gebäude energieeffizient zu betreiben, haben der Elektronikspezialist TQ-Group, die Software-Experten von NXT Control sowie das Ingenieurbüro IBS die B-Control Alliance ins Leben gerufen. Ziel ist, gemeinsam Produkte für die Gebäudeautomatisierung zu schaffen, die technologisch führend und einfach in der Anwendung sind. Auf der Light + Building 2014 wurde die erste Produktreihe dieser Allianz vorgestellt – B-Control für die Gebäudeautomation.
Aufgrund der seit dem 1. Mai gültigen Energieeinsparverordnung EnEV 2014 müssen Büros, Banken, Hotels und Industriehallen vorgegebene Energieeffizienzklassen erreichen. Eine entscheidende Rolle spielt dabei die dezentrale Raumautomation, die der übergeordneten Steuerungslogik ihren Bedarf aus dem jeweiligen Raum anmeldet, zum Beispiel die Heiz- oder Kühlleistung und die Anforderungen an die Beleuchtung. Mit dem System B-Control kann der geforderte Grad an Gebäudeautomation auf einfache und effiziente Weise umgesetzt werden: Die Steuerung passt in normierte Verteilerkästen und bietet eine große Bandbreite an Anschlussmöglichkeiten. Bei veränderten Anforderungen können der Installateur und das Facility Management das System unkompliziert und kostengünstig anpassen. Das Lösungspaket besteht aus mehreren Elementen: dem Multi-IO-Modul MIO 100, der Control-Unit-Building CUB 100, dem Powermodul POW 100, dem Patchmodul PAT 100 zur Verlängerung des CAB-Busses von einer Hutschiene zur nächsten oder darüber hinaus zum nächsten Verteilerkasten sowie einer Engineering-Software für die Projektierung der gesamten Gebäudeautomation inklusive Steuerung, Visualisierung, Feldanbindung und Dokumentation.
Multifunktionale IO-Module
Das Multi-IO-Modul MIO 100 ist auf die Bedürfnisse des Raums abgestimmt und bietet vielfältige Anschlussmöglichkeiten. Die integrierte Spannungsversorgung und Gateways reduzieren den Bedarf an externen Zusatzgeräten. Neben den 230-V- und 24-V-Ein- und Ausgängen sind Bussysteme, wie Dali und KNX samt ihrer Stromversorgung, integriert. Über CAN und zwei RS-485-Schnittstellen lassen sich Enocean, SMI und M-Bus-Gateways anschließen. Die Control-Unit-Building CUB 100, ausgestattet mit einem leistungsfähigen Prozessor, erfüllt selbst anspruchsvolle Aufgaben zuverlässig. Mehrere CUB-100-Steuerungen, gemeinsam mit anderen intelligenten Teilnehmern, stellen ein dezentrales Automatisierungsnetzwerk dar. Ausgestattet mit einem Laufzeitsystem nach IEC 61499 ist die CUB 100 optimiert für verteilte Systeme. Sie verfügt über 24-V-Ein- und Ausgänge sowie zwei RS-485-, eine CAN- und eine RS-232-Schnittstelle für die Verbindung zu Gateways. Zwei geswitchte Ethernetanschlüsse sorgen für die Kommunikation im verteilten Steuerungssystem und zu übergeordneten Managementsystemen. Dies ermöglicht die Bildung einer Daisy-Chain-Verbindung mit den anderen Control Units. Ein dritter Ethernetanschluss steht für Modbus TCP oder Ethercat zur Verfügung. Das Powermodul POW 100 versorgt den CAB-Bus mit den notwendigen Spannungen und Signalen. Es überwacht außerdem den Bus. An das leistungsstarke Powermodul können bis zu sieben MIO 100 und eine CUB 100 angeschlossen werden.
Modularer Systemaufbau
Der modulare Aufbau von B-Control entkoppelt die Anschlussseite (Terminalmodul) und die Steuerungselektronik (Funktionsmodul). Das Terminalmodul kann auf die Hutschiene gesteckt und fertig verdrahtet werden. Erst später bei Inbetriebnahme wird das Steuerungsmodul aufgesteckt, das somit schon vor dem Einbau konfiguriert werden kann. Alle Terminalmodule werden durch den CAB-Bus zusammengeschaltet. Dies geschieht beim Aufstecken auf die Hutschiene dank Jumper automatisch. Auch die Adressierung der Module funktioniert vollkommen automatisch und es bedarf keiner Konfiguration. Alle Bussysteme, egal ob voll integriert oder mittels Gateway angebunden, sind vollständig in die Planungssoftware B-Studio integriert. Der Status der vielen Sensoren muss nicht zyklisch abgefragt werden, da die Steuerung auf Ereignisse reagiert. Die Automatisierungslogik verteilt sich auf beliebig viele untereinander vernetzte Controller- Module in den Verteilerkästen. Schaltschränke oder Server im Keller entfallen somit. Ein effizientes Engineering verlangt nach objektorientierter Arbeitsweise. Dafür stehen bei der B-Control-Steuerung Softwareobjekte zur Verfügung, die die realen Geräte komplett beschreiben. Bei Geräten mit einer KNX-Schnittstelle ist auch deren Parametrierung mit berücksichtigt. Die Softwareobjekte werden dann getestet und qualifiziert. Danach stehen sie als wiederverwertbare Programmierergebnisse zur Verfügung. Es lässt sich so eine Objektbibliothek aufbauen, aus der man einfach per Drag-and-drop die nötigen Objekte auf die Projektierungsoberfläche zieht. Die Objekte werden dann hier verdrahtet, parametriert, kompiliert und auf die Hardware geladen. Integraler Bestandteil der Softwareobjekte ist die Visualisierung von beliebigen Abschnitten der Gebäudetechnik auf einem HMI-Gerät. Ein zentraler Server ist nicht vorhanden, das System bietet eine durchgängige Lösung vom Aktor/Sensor bis zum Leitsystem. Mit nur einem Tool ist eine Anlagenprojektierung mit Steuerung, Feldanbindung, Visualisierung, Simulation und Dokumentation in kurzer Zeit lösbar und per Plug-and-play installierbar.
www.b-control.com

Autor:
Wolfgang Heinz-Fischer ist als Head of Marketing für die TQ-Systems GmbH in Seefeld tätig.

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