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Kontrollleser regeln den Zutritt

Die Cryplock-Leser sind in zehn verschiedenen Farben, wie Bernstein rot, Granit schwarz oder weiß, erhältlich

Neben Einbruchdiebstahl und Vandalismus können auch Brände in Büroräumen zu erheblichem Schaden führen. Mit einem passenden Sicherheitskonzept lassen sich Büros jedoch effektiv schützen. Dass die eingesetzten Komponenten auch hohen Designansprüchen genügen können, zeigt ein Beispiel aus Ostwürttemberg.

Für eine Steuerkanzlei in Ostwürttemberg erstellte und realisierte Telenot ein maßgeschneidertes Sicherheitskonzept, das sich dezent und stilvoll in die offene, moderne Arbeitsatmosphäre der Büroräume einfügt. Im Mittelpunkt standen der Schutz vor Einbruch, Überfall, Brand und Vandalismus. Besonders sensible Bereiche, wie der Serverraum, wurden zusätzlich gesichert.
„Zutrittskontrollleser, die sich harmonisch in die Architektur einfügen, regeln den Zugang zu den modernen Büroräumen“, erklärt Alexander Kurz, Sicherheitsexperte bei Telenot. Die Leser zeichnen sich durch einen besonderen Kopier- und Manipulationsschutz aus. Gesteuert werden sie von einer im Haus installierten Alarmanlage, an die auch die weiteren Sicherheitskomponenten angeschlossen sind.
Mittels Transponderchip oder Code-Eingabe erhalten die Mitarbeiter Zugang zum Büro und zu unterschiedlichen Bereichen im Inneren der Kanzlei. Auf diese Weise wird sowohl der Schutz von Geschäftsdaten vor unbefugtem Zugriff gewährleistet, als auch der Zugang für berechtigte Personen geregelt. Geht ein Transponderchip verloren, muss nicht das komplette Türschloss oder die gesamte Schließanlage ausgetauscht werden. Der Chip wird gesperrt und der betroffene Mitarbeiter erhält einen neuen.

Bewegungsmelder in ästhetischem Design
In der Registratur, im EDV-Bereich und in verschiedenen Verbindungsräumen der Kanzlei wurden zudem Bewegungsmelder installiert. Bereiche, die Täter nach Büro-schluss mit hoher Wahrscheinlichkeit betreten, sind so zusätzlich abgesichert. Die Steuerkanzlei entschied sich für einen von Luigi Colani designten Melder. Das Modell fügt sich harmonisch in das Raumkonzept ein und vereint Form, Ästhetik und Zuverlässigkeit.
Aus Erfahrung weiß Sicherheitsexperte A. Kurz: „Besondere Schwachstellen und damit attraktive Anziehungspunkte für Einbrecher sind Türen und Fenster von Bürogebäuden.“ Die Eingangs- und die Fluchttüren der Steuerkanzlei wurden daher mit Magnet- und Riegelkontakten gesichert. Versucht ein Täter diese aufzubrechen, wird dies umgehend von den Sensoren erkannt und Alarm ausgelöst.
Im Serverraum der Kanzlei sind alle Kundendaten gespeichert. Der Schutz dieser Daten ist für das Unternehmen die Basis seiner Mandantenbeziehungen. Dabei ist nicht nur der Verlust der Daten durch Diebstahl, sondern auch durch Brand eine ernst zu nehmende Gefahr. Laut A. Kurz ist diese Gefahr in den vergangenen Jahren durch die vermehrte Anzahl von Stand-by-Geräten gestiegen. Daher wurden im Serverraum Rauchmelder installiert.
Die automatischen Rauchmelder erkennen mittels Streulichtverfahren bereits erste Rauchpartikel in der Luft, wie sie bei Schwelbränden entstehen. Interne Warntonsirenen alarmieren die Mitarbeiter der Kanzlei im Notfall. Zudem geht das Signal automatisch an eine hilfeleistende Stelle, wie Wachdienst und von da aus weiter an die Feuerwehr.

Erweiterbare Alarmanlage
Via Leitung oder Funk sind alle Elemente mit der Alarmanlage verbunden. Damit lässt sie sich auch in bereits bestehende Bürogebäude einfach und flexibel einbauen. Sie ist zudem jederzeit individuell erweiterbar, etwa mit Wasser-, Gas- und Notrufmeldern.
Die eingesetzten Alarmanlagen erfüllen die Anforderungen der Versicherungen. Denn sie sind durch den VdS, dem offiziellen Organ der deutschen Versicherungswirtschaft, zertifiziert. Autorisierte Telenot-Stützpunkte können entsprechende Atteste über die normenkonforme Planung und den Einbau einer Einbruchmeldeanlage für den Versicherten ausstellen. Der Vorteil für Büroinhaber: Der Versicherungsschutz ist gewährleistet und im Schadensfall eine Erstattung der entwendeten Gegenstände gegeben. Zudem wirkt sich dies in aller Regel reduzierend auf die Versicherungssumme aus.
Mit der Alarmanlagen-App wissen Inhaber immer über den Sicherheitszustand ihrer Büroräume Bescheid. Mit ihrem Smartphone können sie die Alarmanlage steuern und alle Statusinformationen abfragen. Im Falle eines Einbruchs oder Brandes werden sie per SMS oder Anruf informiert.

www.telenot.de

Autor:

Herbert Baumgartl ist als Teamleiter für die Abteilung Anlagenbau der Telenot Electronic GmbH in Aalen tätig.