A A A
| Sitemap | Kontakt | Impressum | Datenschutz | Mediadaten
VDE Verlag Logo

IP-Kameras für ein sicheres Smart Home

Die „Allround Dual M15 Thermal“ wird mit einem Thermal-Bildsensor und einem Blindmodul ausgeliefert

Die „Allround Dual M15 Thermal“ wird mit einem Thermal-Bildsensor und einem Blindmodul ausgeliefert

Die „Flex Mount S15“ ist eine diskrete, flexible und hemisphärische Kamera

Die „Flex Mount S15“ ist eine diskrete, flexible und hemisphärische Kamera

Das „Mx Management Center“ ist eine kostenlose Videomanagement-Software

Das „Mx Management Center“ ist eine kostenlose Videomanagement-Software

In immer mehr Häusern und Wohnungen sind moderne Smart-Home-Lösungen zu finden, in die auch Video­sicherheitssysteme integriert sind. Diese Webcams lassen sich via Handy steuern und informieren den Anwender umgehend via Push-Nachricht, wenn Auffälligkeiten im Eigenheim oder auf dem Grundstück auftreten. Zudem lassen sich die modernen IP-Kameras schnell sowie einfach installieren und sind kostengünstiger als herkömmliche Systeme.

„My home is my castle“ – diese Maxime gilt auch heute noch mehr denn je. Denn wirklich wohl fühlt man sich in seinen eigenen vier Wänden nur, wenn man weiß, dass man sicher ist. Daher setzen Eigentümer auf moderne Videosysteme, die vor Einbrüchen schützen sollen und bei einem Vorfall zur Identifizierung der Täter beitragen.
In den eigenen vier Wänden sollen Kameras möglichst unauffällig sein und dabei trotzdem gute Bilder liefern um das gesamte Haus im Blick zu behalten. In dieser Hinsicht bieten Kameramodelle Vorteile, die über die sogenannte hemisphärische Technologie verfügen. Sie erlauben eine 360°-Rundumsicht eines ganzen Raums ohne einen toten Winkel. Das reduziert die Anzahl der notwendigen Geräte. Dadurch ist eine einzige Kamera in der Lage, einen Raum lückenlos zu erfassen, wozu ansonsten in der Regel vier normale Kameras benötigt werden.
Darüber hinaus beeinflussen die Lichtverhältnisse die ­Qualität der Videosicherung. IP-Kameras – wie sie in Smart-Home-Lösungen eingebunden werden – sind in der Lage, schwaches Licht durch eine höhere Lichtempfindlichkeit auszugleichen. Sie liefern durch ihre Megapixel-Auflösung sowie in manchen Fällen auch durch eine integrierte Bild­optimierungssoftware klar erkennbare Aufnahmen. ­Mittlerweile können Kameras mit 6-Megapixel-Moonlight-Technologie bei einer Lichtstärke von etwa 0,25 lx – was der Helligkeit einer Vollmondnacht entspricht – aussage­fähige Bilder ohne Zusatzbeleuchtung aufnehmen.
Videosysteme mit zwei austauschbaren 6-Megapixel-­Sensormodulen machen bei Tag und Nacht scharfe Bilder, auch bei schwierigen Lichtverhältnissen. Bei ausgewählten ­Modellen ist es möglich, diese Sensormodule mit minimalem Aufwand nachzurüsten oder auszutauschen. Darüber hinaus können damit zwei getrennte Räume, beispielsweise Wohn- und angrenzender Terrassenbereich, gleichzeitig lückenlos gesichert werden.
Um einen weitläufigen Außenbereich auch bei Nacht zu ­sichern, eignen sich Thermalkameras. Sie sind in der Lage, Personen auch bei völliger Dunkelheit zu detektieren. Die genaue Identifikation erfolgt bei einer Dual-Kamera über ein optisches Sensormodul oder eine weitere Single-Lens-Kamera, die über die Thermalkamera aktiviert wird.

Integrierte Alarmfunktion
Moderne IP-Videosysteme haben meist auch weitere Zusatzfunktionen, wie eine Alarmfunktion. Sobald ein unvorhergesehenes Ereignis passiert, werden der Besitzer oder externe Sicherheitsunternehmen umgehend informiert. Dies erfolgt beispielsweise durch eine Push-Nachricht auf das Handy, eine E-Mail oder via Telefonanruf auf eine vorab hinterlegte Nummer. Eigentümer können sich zudem mit einer mobilen App und einer IP-Video-Türstation auch benachrichtigen lassen, wenn jemand an der Haustür klingelt. Dann ist es ihnen möglich, mit dem Besucher zu sprechen und die Tür aus der Ferne zu öffnen. Außerdem lassen sich Live-Bilder oder aufgezeichnete Ereignisse ansehen.
Dank einer integrierten Bewegungsanalyse profitieren ­Anwender zudem von bis zu 90 % weniger Fehlalarmen. Denn nicht relevante Veränderungen im Bild, wie Schneefall, Regen, Bewegungen von Wolken sowie Bäumen und selbst das Schwanken der Kamera auf einem Mast bei Wind, werden ignoriert. Bewegt sich dagegen eine Person oder ein Fahrzeug durch das Sichtfeld, löst der Sensor über die Kamera einen Alarm aus. Das kann eine Videoaufzeichnung, ein Anruf, eine E-Mail, eine SMS oder eine andere im Vorfeld definierte Aktion sein.

Kosten einsparen
Sogenannte Stand-alone-Systeme verfügen über einen eingebauten Rechner und einen integrierten digitalen Langzeit-Flashspeicher (Micro-SD-Karte), um mehrtägige Aufzeichnungen zu tätigen. Daher muss keine zusätzliche Hardware angeschafft und installiert werden, wodurch keine weiteren Wartungsarbeiten notwendig sind und damit verbundene Kosten entfallen. Denn bei diesen Kameras dient der PC nur noch zum reinen Anschauen oder der Recherche, nicht aber zum Aufzeichnen. Außerdem wird dank einer kameraintegrierten Bildbearbeitung und Datenreduktion die nötige Netzwerkbandbreite minimiert.
Aufgrund dieser dezentralen Speicherung und Datenreduktion sind die laufenden Kosten im Vergleich zu herkömm­lichen Kameras geringer. Außerdem benötigen moderne Videolösungen weniger Energie. Erfahrungswerte zeigen, dass der Energieverbrauch und die damit verbundenen Energiekosten bis zu 20-mal geringer sind als bei althergebrachten Lösungen.
Die Kameras lassen sich auch in ein bestehendes Netzwerk integrieren, ohne eine neue Strom- und Datenleitung zu verlegen. Die notwendige Stromversorgung erfolgt über das Ethernet-Kabel („PoE“, Power over Ethernet), wodurch Anwender bei der Verkabelung sparen. Die kostenfreie Videomanagement-Software Mobotix Management Center (MxMC) ohne Lizenz-, Investitions- und Updatekosten kann in Projekten beliebiger Größe eingesetzt werden, unabhängig von der Anzahl der Kameras oder des Produktmixes. In kurzer Zeit kann so ein komplettes System in Betrieb genommen werden.

Sicher – aber nicht sichtbar
Wie sich ein Videosystem in ein Smart-Home integrieren lässt, zeigen Beispiele aus der Praxis. Viele Eigentümer legen heute großen Wert darauf, dass die Kameras diskret eingebaut sind und nicht weiter auffallen, wenn man sich im Haus befindet. Darüber hinaus ist den meisten ein Zugriff aus der Ferne auf die Kameras wichtig.
S15-Kameras sowie die neue Indoor-Kamera-Familie eignen sich für einen diskreten Einbau gut, denn sie lassen sich in eine Akustik-Decke integrieren. Von außen sieht der Betrachter lediglich einen Kreis, der aussieht wie ein Halogenstrahler. Die hemisphärische Dualoptik der Kameras ermöglicht es, zwei getrennte Räume gleichzeitig und ohne toten Winkel zu sichern. Darüber hinaus bietet die S15 die Möglichkeit, auch Thermal-Sensormodule zu verwenden. Dadurch lässt sich die Wärmestrahlung von Objekten messen, so dass sie auch in absoluter Dunkelheit funktionieren. ­Zudem detektieren sie bewegte Objekte beispielsweise im Schatten, Halbdunkel, Rauch oder hinter Büschen. Mit ­MxDisplay+ werden die Kameras, Lichter und weitere Elemente gesteuert.

Niemand gelangt unbemerkt auf das Anwesen
S15-Kameras lassen sich auch auf dem Außengelände verbauen. Sie können beispielsweise an den vier Seiten des Hauses angebracht werden, um den gesamten Außenbereich abzudecken. Da mit den Thermalkameras keine Identifizierung von Objekten und Personen möglich ist, werden auch normale Videolösungen eingesetzt. Dabei dienen die Thermalsysteme als Auslöser für die normalen Kameras, sobald sie eine Bewegung wahrnehmen.
Um ein reales Bild zu liefern, empfiehlt sich die Anbringung von S15-Kameras mit Tag-/Nachtobjektiv unter dem Dach. Die Installation von T25-Türsprechkameras an den Eingängen vervollständigt die Sicherheitslösung. Sobald ein Besucher auf die Klingel drückt, wird die Kamera eingeschaltet und eine Aufnahme der Dachkamera aktiviert. Außerdem zeichnet die Videolösung Geschehnisse über die Türstation dank des integrierten Mx-Activity-Sensors automatisch auf, sodass der Eigentümer auch später kontrollieren kann, was sich in seiner Abwesenheit ereignet hat.
Im Garten können ebenfalls Videosysteme angebracht und dezent in den Säulen der Außenbeleuchtung integriert werden. Es ist möglich, die Kameras so einzustellen, dass Aufnahmen erst ab einer definierten Zeit erfolgen. Wird eine Bewegung registriert, erhält der Eigentümer eine Nachricht auf sein Handy, gleichzeitig kann ebenfalls automatisch ein Wachdienst informiert werden, der aus der Ferne auf die Bilder der Kameras zugreifen kann. Und wenn er Auffälligkeiten entdeckt, fährt er sofort zu dem Anwesen und schaut nach dem Rechten. Dank eines umfangreichen Videosystems kann ein gesamtes Anwesen, sowohl im Innen- als im Außenbereich, diskret gesichert werden. Und das Gefühl der Sicherheit trägt zum Wohlbefinden des Eigentümers bei.

www.mobotix.de

Autor:
Uwe Barthelmes ist als Leiter Marketing für die Mobotix AG in Winnweiler-Langmeil tätig.