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Ausgezeichneter Wissenstransfer

Jochen Roth, Prozessingenieur bei Rittal nahm die Urkunde in Berlin entgegen

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat Rittal die Urkunde des Technologieorientierten Besuchs- und Innovationsprogramms (TOP) für langjährige Gastgeber verliehen. Bei diesem Programm handelt es sich um ein vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und dem F.A.Z.-Institut initiiertes Innovations- und Besuchsprogramm für Fach- und Führungskräfte, an dem Rittal bereits seit fünf Jahren teilnimmt. Für dieses Engagement nahm Jochen Roth, Prozessingenieur bei Rittal, die renommierte Auszeichnung für Rittal in Berlin entgegen.
Rittal ist seit 2007 ein Gastgeberunternehmen im Innovationsprogramm TOP, innerhalb dessen Unternehmen Fach- und Führungskräfte für einen Tag an ihren Standort einladen, um ihre Innovationen zu präsentieren. Ziel der Veranstaltungen ist es, den Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer zwischen Unternehmen zu fördern. In diesem Rahmen bietet die Rittal Abteilung „Zentraler Service Produktion“ das Seminar „Die Lerninsel: Praxisorientierte Umsetzung von Veränderungsprozessen“ an. Dieses gibt einen Einblick in das Rittal Produktionssystem RPS sowie in das ganzheitliche Konzept der Qualifikation und Motivation von Mitarbeitern. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Vorstellung der Rittal Lerninsel sowie auf praxisorientierten Planspielen. Das Seminar wird nicht nur während des TOP-Programms angeboten, sondern auch intern für die Mitarbeiter der Friedhelm Loh Group.
„Die Auszeichnung als innovatives Gastgeberunternehmen von TOP freut uns sehr“, sagt Michael Weiher, Geschäftsführer Technik bei Rittal und Initiator der Lerninsel. „Dass wir mit dem Seminar auch den Nerv unserer Mitarbeiter treffen, zeigen uns die Teilnehmerzahlen der vergangenen Jahre. Seit 2005 haben über 2.500 Kollegen an der Veranstaltung teilgenommen und mittlerweile haben wir die Lerninsel auch in unseren Tochtergesellschaften in Indien, China, Großbritannien und den USA etabliert.“
Im Rahmen von TOP besuchen die Teilnehmer führende Unternehmen, um sich in eintägigen Veranstaltungen vor Ort über den Einsatz innovativer Technologien oder Strategien zu informieren. Anhand von Best Practice-Beispielen zeigen die teilnehmenden Unternehmen Vorteile, Barrieren, Risiken und Chancen bei der ganzheitlichen Implementierung von Innovationen. In persönlichen Gesprächen mit Experten erfahren die Teilnehmer Details zu Innovationsprozessen. Voraussetzungen, Einsatzmöglichkeiten sowie Vor- und Nachteile neuer Arbeitsabläufe oder Verfahren werden dabei offen diskutiert. Befragungen der Teilnehmer zeigen, dass 97 % der Besucher einen konkreten Nutzen für ihr eigenes Unternehmen ziehen und 80 % die vorgestellten Innovationen direkt anwenden.
Das Technologieorientierte Besuchs- und Innovationsprogramm TOP wurde 1992 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie sowie dem F.A.Z.-Institut initiiert. Der Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI), der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK), das Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft (RKW) und der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) unterstützen aktiv die Initiative. Mehr Informationen dazu gibt es unter www.top-online.de.