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Digitale Innovationen bei Wechselrichtern

Wechselrichter sind heute Allrounder: Statt lediglich Gleichstrom in Wechselstrom umzuwandeln, analysieren und steuern sie neben PV-Anlagen auch Solarbatterien, Power-to-Heat- oder Smart-Home-Lösungen. Sie verfügen über Schnittstellen zur digitalen Kommunikation und sind verknüpft mit Energiemanagementsystemen, die auch Elektrofahrzeuge integrieren. Zu verdanken haben Wechselrichter ihr wachsendes Portfolio vor allem der Digitalisierung und den damit verbundenen neuen Einsatzbereichen. Ihr vielfältiges Talent macht sich auch bei den Auslieferungszahlen bemerkbar. Im Rekordjahr 2017 stieg die ausgelieferte Wechselrichterleistung um weitere 23 % im Vergleich zum Vorjahr – auf 98 GW, so eine Analyse von GTM Research. Über die Trends des zukunftsweisenden Markts können sich Fachbesucher vom 20. bis 22. Juni auf der Intersolar Europe 2018 in München informieren.
Neben dem Wirkungsgrad, der gerade an der 99-%-Marke kratzt, kommt auf Wechselrichter neues Innovationspotenzial entlang der Energiewertschöpfungskette zu. Mithilfe der Digitalisierung eröffnen sich Herstellern neue Einsatzfelder und Geschäftsmodelle. So können Wechselrichter mit integrierter Ladefunktion Elektrofahrzeuge bis zu zweieinhalb Mal schneller mit Strom betanken als herkömmliche Ladecontroller – und dabei Installationskosten einsparen, da der Aufwand zusätzlicher Kabel und Sicherungen entfällt. Auch im Wärmesektor stellen Wechselrichter ihre wachsenden digitalen Kompetenzen zur Verfügung und steuern Heizstäbe zur Warmwasserbereitung in Boilern und Pufferspeichern an, die mit überschüssigem Solarstrom gespeist werden können. Darüber hinaus erfüllen moderne PV- und Batteriewechselrichter sogar den Ruf nach mehr Netzdienlichkeit. Denn dank ihrer Energiemanagementqualitäten können sie Strom bedarfsgerecht bereitstellen.