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Sicherheitsmarkt im Aufwind

Der Gesamtumsatz im deutschen Markt für elektronische Sicherheitstechnik konnte im Jahr 2017 einen Anstieg um 6,1 % verzeichnen. Das ergab eine aktuelle Markterhebung des BHE Bundesverband Sicherheitstechnik e.V. „Mit einem Gesamtvolumen von 4.183 Mio. € haben die Sicherheitsanbieter erstmals die 4-Mrd.-Marke geknackt“, so Norbert Schaaf, Vorstandsvorsitzender des BHE. „Ein Beleg dafür, dass das Bedürfnis nach Sicherheit stetig zunimmt und die unterschiedlichen Systeme über alle Branchen und Anwendergruppen hinweg an Bedeutung gewinnen.“

Deutlich fiel der Zuwachs bei den lebensrettenden Sicherheitstechniken Brandmeldeanlagen (8,0 % auf 1.950 Mio. €) sowie Sprachalarmsysteme (6,0 % auf 106 Mio. €) aus. Auch die Zutrittssteuerung (7,2 % auf 329 Mio. €) sowie die Videosicherheitstechnik (5,7 % auf 540 Mio. €) konnten ein großes Plus erzielen. Das verstärkte Interesse an diesen Systemen kommt nicht von ungefähr. Sie schützen Areale, Gebäude oder Räume vor unberechtigtem Zutritt und überwachen sensible Bereich. Somit sind sie für die unterschiedlichen Einsatzbereiche geeignet: Privathäuser, Gewerbe, Industrie, Behörden aber auch zum Schutz öffentlicher Plätze und Einrichtungen.

Für das Wachstum in der Einbruchmeldetechnik (3,8 % auf 830 Mio. €) sind vor allem zwei Faktoren ursächlich: Zum einen die hohe Zahl an Wohnungseinbrüchen und das damit verbundene Gefühl vieler Bürger, in den eigenen vier Wänden nicht sicher zu sein. Zum anderen hat die KfW-Förderung für einen Aufschwung im Markt gesorgt. Positiv entwickelten sich auch die Rauch- und Wärmeabzugsanlagen und sonstigen Systeme (Fluchttürsysteme, Rufanlagen, Personenhilferuf u.ä.) (+ 1,9 % auf 428 Mio. €).