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(Bild: Fotolia_bluedesign)

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Sichere Spannungsversorgung für kritische Infrastrukturen

Die Outdoor-Security-Lösungen eignen sich für die Überwachung von schwer zu überschauenden Einsatzbereichen (Bild: Fotolia_funfunphoto)

Die Outdoor-Security-Lösungen eignen sich für die Überwachung von schwer zu überschauenden Einsatzbereichen (Bild: Fotolia_funfunphoto)

Outdoor-Schnittstellengehäuse mit Switch, Li-DC-USV, Überspannungsschutz und Platz für Kundengeräte (Bild: Slat GmbH)

Outdoor-Schnittstellengehäuse mit Switch, Li-DC-USV, Überspannungsschutz und Platz für Kundengeräte (Bild: Slat GmbH)

Kritische Infrastrukturen werden heute mit moderner, vernetzter Technik überwacht. Diese benötigt eine zuverlässige Spannungsversorgung, um eine lückenlose Kontrolle zu gewährleisten. Bereits kurzzeitige Unterbrechungen der Energieversorgung können zu Problemen führen. Zusätzliche Sicherheit schaffen hier Outdoor-DC-USV von Slat, die für unterschiedliche Anwendungen geeignet sind.

In einer zunehmend vernetzten und technologiegesteuerten Welt wird die Frage nach erhöhten Sicherheitsstandards immer dringlicher. Ursprünglich autonom konzipierte Infrastrukturen erfahren durch die Vernetzung neue Anwenderszenarien, die nicht kalkulierbare Risiken bergen. Es kommt zu Fehlfunktionen und Lücken, die Systeme werden anfälliger für Stromstörungen und unberechtigte Zugriffe. Gleichzeitig wird die Beschaffenheit der Stromnetze selbst immer kritischer. Denn im Zuge des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) liefern heute viele alternative Kraftwerke Strom aus Wind und Sonne. Die Folge ist ein komplexes und zugleich instabileres Netz.
Wir erleben es immer wieder: Mikrounterbrechungen und Spannungsschwankungen nehmen zu, bewirken Störungen. Geräte müssen neu gestartet und skaliert werden. Ganze Anlagen können aus dem Gleichgewicht kommen. Unterm Strich sind solche Kurzunterbrechungen fast schädlicher als ein kompletter Stromausfall, denn ihr Auftreten ist häufiger und oft nicht sofort wahrnehmbar.
Umfassende Sicherheitskonzepte
Gründe wie diese haben die Slat-Ingenieure dazu bewogen, eine dynamische, den Bedürfnissen des Markts angepasste Entwicklungsstrategie zu verfolgen und den Ausbau der als besonders sicher geltenden „LiFePO4“-Back-up-Technologie (Lithiumeisenphosphat) sowie netzwerktechnischer Lösungen voranzutreiben. Das Ergebnis sind flexibel einsetzbare Outdoor-DC-USV zur Vereinfachung von komplexen Netzwerkschnittstellen in der Videoüberwachung, in WLAN- und in Mesh-Netzwerken. Die Synaps-All-in-One-Gehäuse beherbergen einen Ethernet-Switch plus leistungsstarkem Überspannungsableiter (10 kA) und sorgen dank einer Li-Ionen-DC-USV (über zehn Jahre Lebensdauer) sowie gesicherten Kommunikationsprotokollen (SNMP V1&V3, HTTPS oder Bacnet IP) für einen zuverlässigen Betrieb und reibungslosen Datentransfer. Dabei können mittels eines speziellen Device-Activity-Monitoring-Fernüberwachungssystems automatische Reboots per Port durchgeführt werden.
Eine zentrale Rolle spielt die nutzerfreundliche Bauweise des Gehäuseinnenraums, da sie dem Kunden Möglichkeiten zum Einsatz seiner eigenen Geräte wie Medienkonverter, Switche, Recorder, WLAN-Verstärker und PoE-Injektoren bietet. Sollte der Raumbedarf größer sein, hilft die Space
Box weiter, die mit doppelt so viel verfügbarem Platz jetzt neu auf den Markt kam (190 mm × 200 mm × 125 mm). Ein klares Plus für den Kunden. Baut dieser beispielsweise einen LWL-Medienkonverter ein, können auch größere räumliche Distanzen überbrückt werden. Für kleinere Entfernungen bis zu 100 m reicht jedoch die Standardversion Synaps-PoE aus.
Security-Lösungen bieten hohe Zuverlässigkeit
Die Outdoor-Security-Lösungen eignen sich für die lückenlose Überwachung von kritischen oder schwer zu überschauenden Einsatzbereichen wie Tankstellen und Parkeinrichtungen, Lagerhallen und Logistikzentren, Autobahnen und Tunneln, Firmen- und Industriegeländen, Mülldeponien, Flug- und Seehäfen oder Strafvollzugsanstalten.
Auch im Wirelessbereich gewinnt das Security-Thema mehr und mehr an Bedeutung, nachdem der Bundesrat im September 2017 das vom Bundestag vorgelegte neue WLAN-Gesetz zur Abschaffung der Störerhaftung bei offenen Internetzugängen gebilligt hat. Hotspot-Betreiber können künftig nicht mehr zur Verantwortung gezogen werden, wenn Nutzer rechtswidrige Inhalte ins Netz stellen. Damit fällt ein großes Risiko für die Betreiber weg, der Weg für die Verbreitung offener Hotspots ist nunmehr frei. In der Folge stellt sich auch hier die Sicherheitsfrage. Kommt es nämlich zu Stromunterbrechungen, muss die Frequenz der WLAN-Antennen jedes Mal neu eingestellt und dem Netz angepasst werden. Ein Vorgang, der mehrere Minuten dauern kann, Ärger und Kosten verursacht, und letztlich über eine Schutzlösung umgangen werden könnte.
Gesteigerter Wertschöpfungsprozess
Mit Synaps-Outdoor erweitert sich das Leistungspaket von einer reinen DC-USV hin zu einer veritablen Komplettlösung. Die Netzwerkschnittstellengehäuse haben ein ansprechendes, kontemporäres Design und eine hohe Belastbarkeit aufgrund ihrer kompakten, robusten Bauweise (IP66/IK10) und ihrer Temperaturbeständigkeit von –10 °C bis 50 °C im Normalbetrieb. Eine bequeme Plug-and-play-Technik ermöglicht die einfache und schnelle Montage. Kosten- und risikotechnisch bieten Synaps-Geräte gleich zwei Vorteile: Sie helfen zum einen, den Kabelaufwand sowie die damit verbundenen Gefährdungen zu reduzieren, da sie lokal in Verbrauchernähe verbaut und lange Kabelwege hinfällig werden. Zum anderen sind sie dank des erwähnten Devise-Activity-Monitoring in der Lage, Fehlerquellen aufzuspüren, zu identifizieren und über automatische Reboots zu beseitigen. Und das wiederum verhindert Schäden und spart teure Wartungseinsätze. Gute Gründe also, Anlagen verlässlich zu schützen, um ein Höchstmaß an Nutzerkomfort zu erlangen.

www.slat.com

Autorin:
Frauke Petzold ist als Leiterin Kundenbetreuung & Marketing für die Slat GmbH in Stuttgart tätig.