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Zutrittskontrolle für das Wohnen auf Zeit

Ein möbliertes Apartment bietet neben voller Ausstattung auch die Vorteile eines Hotelzimmers wie eine Reinigung durch das Dienstpersonal

Ein möbliertes Apartment bietet neben voller Ausstattung auch die Vorteile eines Hotelzimmers wie eine Reinigung durch das Dienstpersonal

Mit dem Zutrittssystem verwenden die Mieter PIN-Codes, um in das eigene Apartment zu gelangen

Mit dem Zutrittssystem verwenden die Mieter PIN-Codes, um in das eigene Apartment zu gelangen

Es muss nicht immer ein Hotelzimmer sein. Denn egal, ob langwierige Umbauarbeiten im eigenen Zuhause, spontaner Jobwechsel oder ein längerer Städtetrip: Möblierte Wohnungen, die für eine bestimmte Zeit gemietet werden können, gewinnen immer mehr an Beliebtheit. Um den Zutritt bei häufig wechselnden Mietern zu regeln, sind sichere und flexible Zutrittskontrolllösungen notwendig.

Unter dem Motto „Wohnen auf Zeit“ genießen Viele die Flexibilität abseits eines Hotelaufenthalts. Besondere Vorteile sind relativ kurze Kündigungszeiten, schnelles Einziehen sowie meist relativ gute Stadtlage. Denn vor allem aufgrund der stetig wachsenden Mobilität und Schnelllebigkeit haben sich neue Wohnkonzepte entwickelt, die spontane Umzüge überflüssig machen oder vorübergehende Aufenthalte deutlich erleichtern. So haben Reisende oder Außendienstler die Chance mehrere Monate in einer anderen Stadt zu leben und zu arbeiten oder sich an einem neuen Ort umzusehen und in Ruhe nach einer festen Wohnung umzuschauen: Ein beruflicher Neustart entfernt von Zuhause, der meist mit Stress verbunden ist, wird auf diese Weise viel angenehmer.
„Wohnen auf Zeit“ hat sich zu einem echten Trend entwickelt und ist – vor allem in beliebten Großstädten – total en vogue. Genau auf dieses Segment hat sich Visionapartments spezialisiert und mithilfe der Glutz AG die Nutzung von Zutrittspunkten für Einwohner komfortabler und sicherer gestaltet.
Reaktion auf gesellschaftlichen Wandel
Zahlreiche Jobausschreibungen verlangen von Bewerbern Flexibilität und Mobilität. Aber auch Auszubildende müssen häufig bei einer weit entfernten firmeneigenen Dependance monatelang Erfahrungen sammeln. Hotels können in solchen Fällen nur selten den heimischen Charme versprühen und wirken auf Dauer eher kühl. Auch das Fehlen von Haushaltsgeräten wie eines geräumigen Kühlschranks oder eines Ofens führt zumeist zu weiteren und vermeidbaren Ausgaben. Ein möbliertes Apartment beispielsweise von Visionapartments bietet daher neben voller Ausstattung auch die Vorteile eines Hotelzimmers wie eine Reinigung durch das Dienstpersonal.
Die 1999 in der Schweiz gegründeten Visionapartments sind spezialisiert auf die Entwicklung und Vermietung von hochwertig möblierten Wohnungen. Das Unternehmen verfügt europaweit über mehr als 1 800 eigene Wohnlösungen auf Zeit. Interessierte wählen dabei je nach Bedürfnis zwischen Studio, Zwei- oder auch Drei-Zimmerwohnung aus. Für das zentrale Apartment-Gebäude in Berlin mit 135 Apartments am Alexanderplatz hat Glutz PIN-Code-Leser sowie RFID-Beschläge an Türen und in den Fluren entsprechende Gateways einschließlich Repeater verbaut. Diese arbeiten mit einer Funkvernetzung und erlauben eine zentrale Verwaltung sowie Vergabe von Zutrittsberechtigungen, die mühelos per Funk in Sekundenschnelle übermittelt werden. Ebenso einfach können zeitlich limitierte Zutrittsberechtigungen erteilt werden, etwa für Handwerker, Sitzungsräume oder Servicepersonal.
„Sicherheit ist in unserem Geschäftskontext elementar wichtig. Unsere Gäste möchten außerdem weitestgehend flexibel, unkompliziert und ohne fixe Übergabetermine einziehen. Glutz erfüllt all diese Anforderungen und erlaubt auch zahlreiche individuelle Funktionen hinsichtlich Zutrittsrestriktionen“, erklärt Debora Verna, Sprecherin von Visionapartments. Das ist der Grund, wieso Glutz der Partner für alle weiteren Neubauten und Renovierungsmaßnahmen von Visionapartments ist und dazu auch in Zukunft das firmeneigene „eAccess“-System verwendet. So profitieren die Betreiber durch vergleichbar geringe Kosten, da aufwendige Verkabelungen unnötig werden, und Gäste vom hohen Komfort unter anderem durch kontaktlosen Zutritt.
Wohnen auf Zeit: In Deutschland immer wichtiger
Was in vielen anderen Ländern bereits Usus und weit verbreitet ist, kommt erst nach und nach hier an. Denn ob Hamburg, Wien oder Zürich: Immer mehr Menschen zieht es aus vielfältigen Gründen, oftmals für eine begrenzte Zeit, in die größten Städte Europas. Damit das temporäre Zuhause direkt von Beginn eine Wohlfühlatmosphäre erzeugt, müssen neben dem Charme und der optischen Ausstattung auch die Sicherheitslösungen an die vorhandenen Gegebenheiten passen.
Vor allem bei relativ häufig wechselnden Mietern sollte der organisatorische Aufwand für alle beteiligten Parteien so niedrig wie möglich sein. Nur so können Schlüsselverluste und Missverständnisse vermieden sowie Zeit gespart werden. Dies bietet das kabellose Zutrittssystem „eAccess“ von Glutz, das Vorteile von Offline- und Online-Systemen vereint.
Nutzer stehen klar im Fokus
Dank „eAccess“ sind keine lästigen Schlüsselübergaben und somit kein Warten auf den Vermieter mehr nötig. Auch die Angst, die Karte oder den Badge im Einzugsstress zu verlegen sowie aufwendige Einweisungen sind passé. Denn mit dem Zutrittssystem verwenden die Mieter PIN-Codes, um in das eigene Apartment zu gelangen. Zieht eine Person aus, wird die Zahlenkombination einfach deaktiviert und für die nachfolgende Partei mit nur wenigen Klicks eine neue erstellt. Auf diese Weise gestaltet sich der Zutritt auch bei häufig wechselnden Bewohnern problemlos und bequem.
Damit sich das Personal, das manche Wohnungen oder spezielle Räume intensiver frequentiert, nicht ständig neue Codes merken muss, nutzen sie sogenannte RFID-Ausweise, um Eintritt zu erhalten und Türen zu öffnen. Im Vorfeld lassen sich Berechtigungen für bestimmte Räume und nur zu bestimmten Zeiten vergeben. Sollte eine Karte verloren gehen, stellt es in der Regel kein Problem dar, da die Zutrittsdaten nicht darauf gespeichert sind. So reichen wenige Klicks, um das jeweilige Zutrittsmedium zu sperren.
Komplett und erweiterbar
Die bereits verbauten Komponenten lassen sich jederzeit erweitern. Wird etwa zuerst ein reines Offline-System installiert, kann dies jederzeit ohne Firmware-Update oder Platinentausch auf eine Funk-Programmierung ausgebaut werden. So wird aus einem reinen Offline-System mit wenig Aufwand ein Funk-Online-System. Ebenfalls ist die Funk-Online-Lösung praktisch unbegrenzt skalierbar und kann an sämtliche Bedürfnisse und bauliche Gegebenheiten angepasst werden.
Die meisten Funkkomponenten kommunizieren mit einer Triple-DES-verschlüsselten Datenübertragung und auf einer Frequenz von 868 MHz, was als Industriestandard gilt. Die Batterien halten rund 50 000 Schließungen oder drei Jahre im Stand-by-Modus und geben rechtzeitig eine Warnmeldung ab, wenn sie bei 10 % nutzbarer Kapazität stehen. Aufwendiges Bohren sowie komplizierte Vernetzungen fallen weg, da Funk ohne zusätzliche Verkabelung auskommt, was vor allem im Bestandsbau zu Ersparnissen führt. Die Programmierung von Beschlägen, Zylindern und Lesern erfolgt über den eigenen Computer.

www.glutz.com

Autor:
Felix Jakob ist als Leiter Marketing für die Glutz AG in Solothurn/Schweiz tätig.