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Clevere Alternative für das Heimnetzwerk

Das Multifunktionsrohr „FFKuS Datalight“ ermöglicht eine saubere Installation von Daten- und Energieversorgung

Vom Verteiler aus verlegt der Installateur die Stränge des Kombinationsrohrs für Daten- und Energieversorgung

Die Installation des Systems funktioniert dank des praktischen Steckanschlusses reibungslos: Die Duplex-Faser muss nur abgeschnitten und in die Dose gesteckt werden

Das Datalight-System von Fränkische Rohrwerke erweist sich als clevere Alternative beim Thema Netzwerkverkabelung für den Doppelhaus-Neubau von Christof Mutter: Interessante Technik, kostengünstige Installation und Strahlungsarmut waren Argumente, die den Familienvater überzeugten.
Neun Kilometer nördlich von Freiburg im Breisgau, ruhig und idyllisch gelegen: Familie Mutter griff rasch zu, als ihr das unbebaute Grundstück in Vörstetten (Landkreis Emmendingen) angeboten wurde. Gemeinsam mit einem Architekten plante sie das Haus für zwei Familien nach ihren Vorstellungen. Lokale Handwerker setzten ihren persönlichen Traum vom Eigenheim schließlich um. Entstanden ist ein großzügiges Haus in Holzständerbauweise und mit durchgängiger Holzfassade, mit ausreichend Platz für zwei junge Familien. Auf 180 m2, verteilt auf zwei Ebenen, lebt Christof Mutter mit seiner Frau und seinen drei Kindern – Schlaf- und Kinderzimmer im oberen Stockwerk, Wohn-, Koch- und Essbereich unten. Große Fenster lassen viel Licht ins Haus, und die überdachte Terrasse zum großen Garten hin wird im Sommer zum zweiten Wohnzimmer. Die zweite, vermietete Haushälfte ist mit 120 m 2 etwas kleiner, aber ebenfalls flexibel geschnitten und modern ausgestaltet.
Zukunftsfähige Technik
Als in der Bauplanung das Thema Netzwerkverkabelung anstand, suchte C. Mutter nach einer cleveren Alternative zur herkömmlichen Daten- und Energieversorgung, die zudem die Kosten der Elektroinstallation reduziert. „Unser Technikplaner hat recherchiert und ist schließlich beim Datalight- System von Fränkische fündig geworden. Ein Rohr für zwei Anwendungen – Daten und Energie – schien uns eine interessante, zukunftsfähige Technik“, sagt der Bauherr. Auch Koaxial oder Bus können neben der Datenleitung ins Rohr eingezogen werden. Mit dem Kombinationsrohr „FFKuS Datalight“, das im kompletten Doppelhaus verlegt ist, hat er nun die Chance, jedes einzelne Zimmer neben den Energieleitungen auch mit Telefon, Fernsehen, Netzwerk und Internet auszustatten. So schafft Datalight die Voraussetzungen für FITH (Fiber In The Home) – ohne Verlängerungskabel und Kabelsalat. In der Automobilbranche hat sich die optisch basierte Technologie bereits vor Jahren etabliert: Für ihre Kommunikationssysteme setzen die Hersteller seit langem auf die zuverlässige und bewährte POF-Technik (Polymer Optische Faser).
Niedrige Kosten
Das Kunststoff-High-Speed-Rohr, das in der Kombination mit der optischen Faser von Fränkische produziert wird, baut parallel zur Elektroinstallation das Datennetzwerk für das gesamte Gebäude auf. In das mittlere Wellrohr aus PVC mit der hochgleitfähigen Innenschicht ist die Datenleitung bereits eingearbeitet. Das spart Platz in der Gebäude-Infrastruktur und beim Einführen der Rohre in den Verteiler. Weil nur eine Leitung verlegt werden muss, fallen auch weniger Handwerkerstunden an – die niedrigen Kosten waren ein Argument, das Ch. Mutter schließlich überzeugte. Zusätzlich profitiert die junge Familie vom geringen Stromverbrauch der optischen Leitung: Er fällt im Vergleich zu WLAN und Powerline bis zu 80 % geringer aus und senkt so die Betriebskosten dauerhaft. Die Flexibilität des Systems war ein anderer, großer Pluspunkt für den Familienvater: Weil in jedem Raum bereits eine oder mehrere optische Fasern vorinstalliert sind, lässt sich die Infrastruktur jederzeit an die individuellen Bedürfnisse anpassen. So wurde zum Beispiel der WLAN Access Point im Obergeschoss nachträglich hinzugefügt, und auch der zusätzliche Netzwerkanschluss für den IP-fähigen Fernseher im Wohnzimmer wurde erst später eingebaut. „Das hat nur eine halbe Stunde gedauert, eine schnelle und saubere Angelegenheit für uns und den Installateur“, erinnert sich C. Mutter. Noch schöpft Familie Mutter die Möglichkeiten des optischen Systems nicht voll aus; sie kann das Netzwerk bei Bedarf für die Kinder aber schnell und unkompliziert aufrüsten.
Sicher, sauber, schnell
Die POF steht für sichere, schnelle und saubere Datenübertragung mittels Lichtwellen. Die 2,2 mm dünnen POF-Leitungen sind strahlungsfrei und unempfindlich gegenüber elektromagnetischen Feldern, sodass Erdung, Abschirmung und Potentialtrennung nicht nötig sind. Weil POF galvanisch nicht leitend ist, konnte der Installateur sie im Doppelhaus-Neubau problemlos gemeinsam mit 230-VLeitungen verlegen. Die optische Faser ist sicher gegenüber Störungen von außen. Das ist ebenfalls ein Grund, warum Automobilhersteller in aller Welt sie für die Datenübertragung im Fahrzeug einsetzen. Jede Doppelhaushälfte ist mit einem Verteiler ausgerüstet, in dem die Energie- sowie die Datenleitungen der örtlichen Versorger enden. Von jedem Verteiler aus verlegte der Installateur sieben Stränge des Kombinationsrohrs. So ist die Datenversorgung in allen Räumen sichergestellt. Gleichzeitig nimmt das Rohr die Koaxialleitungen für das Satellitenfernsehen auf und erfüllt so eine Doppelfunktion. Die Anschlüsse verteilen sich in den beiden Wohneinheiten auf jeweils drei Stellen: im Wohn-/Essbereich, in den Schlaf- und Kinderzimmern sowie im Flur im Obergeschoss. Das Multifunktionsrohr ermöglicht eine saubere Installation, ohne jeden „Kabelsalat“. Direkt neben dem Koaxialanschluss liegt automatisch eine Datenleitung. Wo heute noch kein Netzwerkanschluss benötigt wird – zum Beispiel in den Kinderzimmern-, versteckt sich die Leitung hinter einer unauffälligen Abdeckung. „Alles ist diskret aufgeräumt, optisch unterscheidet sich Datalight nicht von anderen Elektroinstallationen“, freut sich der Bauherr.
Flexibel erweiterbar
Wird eine bislang ungenutzte Leitung doch einmal benötigt – etwa weil eines der Kinder einen Fernseher bekommt oder den Internet-Zugang für die Schule braucht , baut der Installateur einfach einen weiteren Access Point ein und aktiviert die Datenleitung damit. Das Gegenstück dazu ist der Netzwerk-Switch im Verteiler, der über den Router den Internetzugang ermöglicht. Die Versorgung mit WLAN stellt jeweils ein WLAN Access Point im Unter sowie im Obergeschoss sicher. Damit verbinden sich alle genutzten Geräte automatisch und unkompliziert und haben stets vollen Empfang. „Ideal ist, dass die WLAN Access Points auf beide Stockwerke verteilt sind. So ist die Strahlung geringer als wenn wir die übliche Box installiert hätten“, ist C. Mutter erleichtert. Die Installation des POF-basierten Systems hat dank des praktischen Steckanschlusses reibungslos geklappt: Die integrierte Duplex-Faser musste nur abgeschnitten und in die vorgesehene Dose gesteckt werden. Status-LED zeigten daraufhin sofort die bestehende Verbindung an und machten eine aufwendige Messung überflüssig. Auch enge Biegeradien meisterte Datalight problemlos und ohne jeden Datenverlust. Das Elektroinstallationsrohr schützt außerdem die Lichtwellenleiter zusätzlich mit einer eigenen Ummantelung vor Beschädigungen, die sonst zum Beispiel beim Einziehen neuer Leitungen entstehen könnten.
Fazit
Mit dem Datalight-System ist Familie Mutter fit für die Zukunft der Multimedia-Nutzung. Ihr optisches Heimnetzwerk ist kostengünstig in Installation und Betrieb, störsicher sowie immun gegen elektromagnetische Felder. Ändern sich die Ansprüche an die Inhouse-Infrastruktur, passt sich die Netzwerkverkabelung schnell und unkompliziert den neuen Bedürfnissen an.
www.fraenkische.com

Autor:
Jan Streibel ist im Produktmanagement Elektro Systeme für die Fränkische Rohrwerke Gebr. Kirchner GmbH & C. KG in Königsberg/Bayern tätig.

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