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Fünf Fragen ...

Die Software-Familie Moser: hintere Reihe v. l. Christian Moser, Matthias Moser und Maximilian Moser, vordere Reihe v. l. Kerstin Moser, Isabella Moser und Heide Moser

Die Software-Familie Moser: hintere Reihe v. l. Christian Moser, Matthias Moser und Maximilian Moser, vordere Reihe v. l. Kerstin Moser, Isabella Moser und Heide Moser

an Heide Moser und Dipl.-Ing. Matthias Moser, Gründer der Moser GmbH & Co. KG in Würselen, zum Thema „Generationswechsel bei Moser Software“.

Herr Moser, Sie haben vor 38 Jahren das Softwarehaus Moser zusammen mit Ihrer Frau gegründet. Seit dem 1. Juli 2017 wird das Unternehmen von Ihren drei Kindern Kerstin, Christian und Maximilian Moser als neue Geschäftsführung geleitet. Welche Gefühle sind mit diesem Generationswechsel verbunden?
M. Moser: Mit dem Wissen, dass Moser Software von meinen Kindern und einem tollen Team mit viel Leidenschaft und Innovationsfreude in die Zukunft geführt wird, kann ich mich nun mit gutem Gefühl aus der Geschäftsführung zurückziehen. Wir haben den Generationswechsel seit Jahren mit der für Moser gewohnten Gründlichkeit vorbereitet: Kerstin leitete bereits die Marketing-Abteilung, Christian war für das Ressort Technologie verantwortlich und Maximilian führte Vertrieb und Consulting. Diese Aufgabenteilung behält das Trio auch innerhalb der Geschäftsführung bei.

Ist ein Generationswechsel innerhalb von Familienunternehmen heute noch die Regel, um den Fortbestand eines Unternehmens zu sichern?
M. Moser: Moser-Software ist kein Einzelfall, die Zahlen des Instituts für Mittelstandsforschung (IFM) in Bonn sind eindeutig: Bis 2018 müssen in Deutschland gut 135 000 Familienunternehmen mit rund zwei Millionen Arbeitsplätzen ihre Unternehmensnachfolge sichern. Wurde der Generationswechsel noch vor etwa zehn Jahren zu rund zwei Dritteln in der Familie organisiert, findet dieses Modell heute allerdings nur noch bei etwa 40 % aller Unternehmensübergaben Anwendung. Glücklicherweise konnten wir bereits vor vielen Jahren die Weichen für eine Übergabe unseres Unternehmens in die Hände unserer Kinder stellen.

Frau Moser, der digitale Wandel hat auch große Auswirkungen auf den Bereich der betriebswirtschaftlichen Software. Wie reagiert Ihr Unternehmen auf die Herausforderungen?
H. Moser: Wir gehen den bevorstehenden und teilweise bereits vollzogenen Technologiesprung sowie die Einführung der neuen Software-Generation mit viel Freude und Energie an. Somit sind wir bestens für aktuelle und kommende Herausforderungen des digitalen Wandels gerüstet. Zur vollständig neu entwickelten Software-Generation gehören eine moderne, intuitiv bedienbare Software-Oberfläche sowie ein Responsive-Design, mit dem Nutzer unabhängig von der Wahl des Standorts oder des Endgeräts arbeiten können. Lösungen wie „Moser allround“ können aus der Cloud oder lokal eingesetzt werden. Der Anwender entscheidet eigenständig, auf welche Art und Weise er mit seinem Programm arbeiten möchte – eine zentrale Plattform für die Abwicklung seiner Aufträge und Projekte steht ihm dabei zur Verfügung.

Ein Generationswechsel bei einer Software kann für den Anwender mit einem hohen Aufwand verbunden sein. Wie sieht das bei Ihren Lösungen aus?
H. Moser: Die neue Software-Generation erlaubt auch eine hybride Arbeitsweise, bei der die Zusammenarbeit mit der aktuellen Produktgeneration möglich ist. Mosaik-Anwender können also einen schrittweisen Wechsel auf die neue Technologiebasis vollziehen. Diese Vorgehensweise lag uns im Sinne unserer Kunden sehr am Herzen.

Wie sieht die Zukunftsperspektive für Ihr Unternehmen aus und mit welchen Maßnahmen wollen Sie diese erreichen?
M. Moser: Die neue Geschäftsführung plant einen weiteren Ausbau der Präsenz an den fünf Moser-Standorten, um künftig noch näher an den Kunden zu sein. Zudem ist mit unseren beiden neuen Produkten Moser easy und Moser allround der Technologiewandel gestartet. Zur Produktfamilie der neuen Generation reiht sich in der Zukunft Moser enterprise als weiteres Produkt ein. Zudem befinden sich zu den bereits verfügbaren Apps weitere mobile Anwendungen in der Entwicklung, die in Ergänzung zu unseren Produkten genutzt werden können.

www.moser.de